| Schnitt der Sommerblüher steht an |
|
|
| Praktisches - Rasen / Gehölze / Bäume |
| Geschrieben von: Simone Caneppele |
| Sonntag, den 21. Februar 2010 um 15:55 Uhr |
Endlich ist der Schnee wieder weg. Das Gärtnerherz schlägt gleich höher und es kribbelt einem in den Fingern wieder im Garten zu arbeiten. Denn jetzt, ab Februar bis spätestens Ende März, möchten die sommerblühenden Pflanzen gerne geschnitten werden. Und diesen Schnitt brauchen einige von ihnen auch ganz dringend, ansonsten wird nichts aus der Blütenpracht im Sommer.
Zu den typischen Sommerblühern gehören unter anderem Sommerflieder (Buddleja davidii), Fingerstrauch (Potentilla) und das Johanniskraut (Hypericum). Schneiden Sie die Zweige auf 2 Knospen oder ein Knospenpaar zurück. Die schwächeren Triebe entfernen Sie ganz. Somit lichten Sie auch gleich den Strauch aus. Beim Fingerstrauch ist etwas Vorsicht geboten. Er erträgt einen Rückschnitt in die unteren unbeblätterten Regionen nur schlecht. Schneiden Sie ihn deshalb nicht ganz zu tief zurück.
Besonders einfach geht der Schnitt bei den Spiersträuchern (Spirea), der Bartblume (Caryopteris) und der Blauraute (Perovskie). Packen Sie einfach einen Bund Zweige und schneiden Sie diese eine Handbreit (20 bis 30 cm) über dem Boden ab.
Übrigens, lassen Sie sich das Schnittgut doch gleich häckseln. Es eignet sich bestens als Mulchmaterial unter Sträucher oder auf den Beeten. So trocknet der Boden nicht aus und das lästige Unkraut sollte auch etwas weniger spriessen. Sie können auch Häcksel im Kompost untermischen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings, frischer Häcksel sollte nicht als Mulchmaterial verwendet werden, da er dem Boden zu viel Stickstoff entzieht. Sie dürfen ihn ein Jahr lang lagern. |



