| Ziergräser - zarte Schönheiten |
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| Praktisches - Rasen / Gehölze / Bäume | |||
| Geschrieben von: Simone Caneppele | |||
| Mittwoch, den 08. Juli 2009 um 19:27 Uhr | |||
Ziergräser sind wahrlich nicht so berauschend wie Blütenstauden. Aber ihr zarter Bau hebt sich doch von den anderen Gartenpflanzen ab ohne diese zu konkurrenzieren. Gräser sind anpassungsfähig und die schöne Wuchsform spricht für sich. Es gibt übrigens keinen schöneren Anblick, als die mit Rauhreif überzogenen Halme der Ziergräser im Winter. Erfreulicherweise sind Ziergräser robust und pflegeleicht.
Echte Blickfänge sind Gräser mit einem straff aufrechten Wuchs wie Pfahlrohr (Arundo donax), Reitgras (Calamagrostis) oder das Pampasgras (Cortaderia selloana). Besonders in modernen Gärten geben sie markante Gliederungselemente ab. Zum Beispiel in regelmässigen Abständen neben dem Sitzplatz oder an einem Wasserbecken entlang gepflanzt. Aber Sie lassen sich auch wunderbar als Solitärgräser einsetzen. Alle drei genannten Sorten erreichen recht stadtliche Höhen und geben somit auch einen guten Sichtschutz ab. Gräser mit einem überhängenden Wuchs verleihen dem Garten wieder ein ganz anderes Bild. Sie wirken sehr natürlich. Höhere Sorten (zwischen 1 bis 2 Meter) sind die verschiedenen Schilfarten. Besonders hübsch ist das grazile Schilf Silberfeder mit hübschen rosa Blütenbüscheln im September und Oktober. Sehr frisch und fröhlich wirkt das Zebraschilf (Zebrinus) mit den hellgrün/gelb gestreiften Blättern. Schon fast wie von einer anderen Welt kommt das Reiherfedergras (Stipa barbata) daher. Es wirkt sehr zart und durchscheinend, aber gerade dies ist besonders bestechend. Mit einer Höhe von 60 cm (Blütenstände 80 cm) lässt es sich in ein sonniges Staudenbeet integrieren. Sehr hübsche Effekte erzielen Sie auch, wenn Sie Gräser mit ähnlich hohen Blütenstauden kombinieren. Vor allem aus der Familie der Segge gibt es diverse Arten in unterschiedlichen Grüntönen und idealen Höhen für Staudenbeete. Ein lichtes Schattenplätzchen in Ihrem Garten lässt sich aufhellen mit der Gründgoldrand-Goldsegge (Carex oshimensis Evergold). Bereichern Sie Ihren Steingarten mit Perlgras (Melica ciliata) oder Blaustrahlhafer (Hellictotrichon sempervirens). So sieht er wenigstens nicht aus wie eine Geröllhalde. Ein wahrer Topfstar ist das japanische Blutgras (Imperata cylindrica Red Baron). Links und rechts neben der Haustüre in hohen Töpfen macht er sich einfach prächtig. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ihn im Freiland setzen. Das Blutgras bildet ziemlich Ausläufer. Die meisten Gräser blühen übrigens erst im späten Herbst. Ein perfekter Ausklang fürs Gartenjahr, wenn die Blütenstauden und Gehölze bereits verblüht sind. Lassen Sie die Halme unbedingt stehen über den Winter. Wenn Sie möchten, können Sie die Gräser mit einem hübschen Band zusammenbinden im Winter. Wenn überhaupt, können Sie die Gräser im Frühjahr (März) etwa eine handbreit über Boden abschneiden. Zu dem Zeitpunkt geben Sie auch etwas Dünger. Hornspäne oder Kompost sind genügend. Sie können auch etwas Rasendünger ausbringen. Besuchen Sie den Gartenshop von thegardener.ch:
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Gräser mit einem überhängenden Wuchs verleihen dem Garten wieder ein ganz anderes Bild. Sie wirken sehr natürlich. Höhere Sorten (zwischen 1 bis 2 Meter) sind die verschiedenen Schilfarten. Besonders hübsch ist das grazile Schilf Silberfeder mit hübschen rosa Blütenbüscheln im September und Oktober. Sehr frisch und fröhlich wirkt das Zebraschilf (Zebrinus) mit den hellgrün/gelb gestreiften Blättern. Schon fast wie von einer anderen Welt kommt das Reiherfedergras (Stipa barbata) daher. Es wirkt sehr zart und durchscheinend, aber gerade dies ist besonders bestechend. Mit einer Höhe von 60 cm (Blütenstände 80 cm) lässt es sich in ein sonniges Staudenbeet integrieren.
Ein wahrer Topfstar ist das japanische Blutgras (Imperata cylindrica Red Baron). Links und rechts neben der Haustüre in hohen Töpfen macht er sich einfach prächtig. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ihn im Freiland setzen. Das Blutgras bildet ziemlich Ausläufer. 


