| Stämmchen selber ziehen |
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| Praktisches - Rasen / Gehölze / Bäume |
| Geschrieben von: Simone Caneppele |
| Dienstag, den 07. Juli 2009 um 18:31 Uhr |
Fuss- bzw. Halbstämme sind besonders hübsch und machen jeden Topf oder die Gartenecke zu etwas Besonderem. Sie sind wunderbar geeignet für kleine Gärten und beschränkte Platzverhältnisse. Aber primär sehen sie einfach sehr apart aus und lassen sich mit einer geeigneten Unterpflanzung wunderbar präsentieren.
Abschreckend ist oftmals der Preis für ein Stämmchen und hiermit meine ich wirklich ein Stämmchen und nicht die übernächste Höhe, die man eigentlich viel lieber hätte. Die Preise sind zwar gerechtfertigt. Die Zucht eines Stämmchens dauert doch seine Zeit und arbeitsintensiv ist es noch dazu. Allerdings können Sie mit etwas (oder besser viel) Geduld und Gärtnerglück selber ein Stämmchen ziehen. Die Liste von geeigneten Pflanzen ist lang. Hübsch anzusehen sind sicher die klassischen Gehölze wie Lorbeer (Prunus), Liguster (Ligustrum), Buchs (Buxus) oder die Forsythia Lynwood. Wers etwas spezieller mag, entscheidet sich für Hibiscus (Eibisch), Flieder (Syringa) oder Blauregen (Wisteria, Glyzine). Der pragmatische Gärtner nimmt sowieso einen Hibiscustrieb, da dieser sich vermehrt wie sonstwas und meistens schon in einer recht geeigneten Form im Garten spriest, da man entweder nicht so fleissig jätet oder noch besser verblühtes entfernt bevor es überall versamt. Soweit so gut!Besorgen Sie sich eine Jungpflanze mit einem möglichst geraden, kräftigen Mitteltrieb sowie einen geeigneten Topf. Entfernen Sie alle Seitentriebe und binden den Mitteltrieb an einem Stab fest. Nun warten Sie mal 2 bis 4 Jahre, schneiden fleissig Seitentriebe, düngen regelmässig, natürlich gibt es einen neuen Topf, wenn der Alte zu klein wird und der wird über den Winter selbstverständlich eingepackt. Wenn Sie befinden, der Mitteltrieb bzw. zukünftige Stamm ist genügend hoch, wird die Triebspitze gestutzt. Die Stammhöhe bei einem Fussstamm ist zwischen 40 und 60 cm, bei einem Halbstamm variert er von 80 bis 120 cm. Denken Sie daran, dass Sie gute 20 bis 30 cm vom Stamm einbüssen, sobald Sie die Triebe wachsen lassen. Die Krone formen Sie, indem Sie die Triebspitzen laufend einkürzen, somit wird diese immer dichter. Allfällige Seitentriebe unter der Krone werden nach wie vor direkt am Stamm entfernt. |



Die Liste von geeigneten Pflanzen ist lang. Hübsch anzusehen sind sicher die klassischen Gehölze wie Lorbeer (Prunus), Liguster (Ligustrum), Buchs (Buxus) oder die Forsythia Lynwood. Wers etwas spezieller mag, entscheidet sich für Hibiscus (Eibisch), Flieder (Syringa) oder Blauregen (Wisteria, Glyzine). Der pragmatische Gärtner nimmt sowieso einen Hibiscustrieb, da dieser sich vermehrt wie sonstwas und meistens schon in einer recht geeigneten Form im Garten spriest, da man entweder nicht so fleissig jätet oder noch besser verblühtes entfernt bevor es überall versamt. Soweit so gut!
