| Hecke "frisieren" im Juni |
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| Praktisches - Rasen / Gehölze / Bäume | |||
| Geschrieben von: Simone Caneppele | |||
| Montag, den 01. Juni 2009 um 19:19 Uhr | |||
So, Zeit für den Heckenschnitt. Im Juni ist der Zeitpunkt, um alle Arten von Hecken wieder top in Form zu bringen. Schliesslich soll es ja gepflegt aussehen und noch Wichtiger, damit die Hecke dicht wächst und nicht von innen verkahlt. Also greiffen Sie zur Heckenschere oder der Elektrischen Heckenschere.
Laubgehölze wie die Hainbuche, Blut-Berberitze, Liguster, Rot-Buche, Blut-Buche, Kirschlorbeer und auch der Lebensbaum (Thuja) haben nun defintiv einen Schnitt nötig. Die starkwüchsigen Exemplare, wie die Buchensorten, Kirschlorbeer und auch der Liguster, können im Spätsommer nochmals geschnitten werden. Diese behalten dann ihre Form bis im nächsten Frühling. Nadelgehölze wie Eibe und Scheinzypresse wachsen langsamer und somit ist ein Schnitt völlig genügend. Diesen nehmen Sie entweder Ende Februar oder im Sommer vor. Allerdings sollten Sie die Schnittarbeiten für diese Arten bis im August abgeschlossen haben, damit die Jungtriebe vor dem Winter ausreifen können und nicht erfrieren. Am idealsten ist die Trapezform (oben schmal, unten breit) beim Heckenschnitt. So erhalten auch die unteren Partien der Pflanze genügend Licht und verkahlen nicht. Schattenverträglich Gehölze (Hainbuche, Eibe und Thuja) können Sie auch kastenförmig schneiden. Am Einfachsten ist der Schnitt wohl mit der Elektrischen Heckenschere. Allerdings sollten Sie auf diese beim Kirschlorbeer und der Stechpalme verzichten und von Hand schneiden. Die ausgefransten Blätter werden so nicht braun an der Schnittkante. Schneiden Sie an einem bewölkten Tag, damit die freigelegten Triebe keinen "Sonnenbrand" erleiden. Beim Thuja und der Scheinzypresse sollten Sie nie auf die nackten Äste zurückschneiden. Beide Arten werden kaum noch grün austreiben. Auch wenn Ihre Hecke noch sehr niedrig ist und sie sehnsüchtig auf etwas Sichtschutz warten, die Pflanzen sollten trotzdem geschnitten werden. Ansonsten beginnen sie zu verkahlen. Dies ist ja auch nicht Sinn und Zweck! Übrigens, beim Schnitt von Buchs und Liguster können Sie diesjährige Triebe (nicht verholzte Treibe) zur Vermehrung verwenden. Schneiden Sie ca. 8 cm lange Stecklinge und lassen sie die oberen 3 bis 5 Blätter stehen. Die Stecklinge in Anzuchterde stecken, angiessen und mit Folie abdecken. Nach ein bis zwei Monaten haben sich neue Wurzeln gebildet. Bild: Holger Casselmann, wikipedia.de Besuchen Sie den Gartenshop von thegardener.ch:
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