| Johannis-, Stachel- und Jostabeeren |
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| Praktisches - Naschgarten | |||
| Geschrieben von: Simone Caneppele | |||
| Samstag, den 13. Juni 2009 um 19:22 Uhr | |||
Johannis-, Stachel- und Jostabeeren sind zwar nicht jedermanns Sache aber trotzdem eine schöne Bereicherung im Naschgarten für den Beerenfreund. Spätestens zu Konfitüre, Gelee oder Sirup verabeitet schmecken Sie dann sowieso ausgezeichnet. Am Besten sind sie aber wie die meisten Früchte direkt von der Hand in den Mund. Zudem sind Johannis- und Stachelbeeren ausgesprochen langlebig und anspruchslos.Alle drei Beeren möchten einen sonnigen Platz in Ihrem Garten. Vom Klima her, sind sie recht widerstandsfähig. Der Boden sollte locker, mittelschwer und warm sein. Schwere und nasse Böden sind mit Sand und gutem Humus (auch Kompost) aufzuwerten. Aber wählen Sie lieber einen geeigneteren Ecken im Garten für die Beerenpflanzung, sofern dies möglich ist. Containerpflanzen können das ganze Jahr über gepflanzt werden, ausser natürlich, wenn der Boden gefroren ist. Graben Sie ein genügend grosses Pflanzloch. Lockern Sie die Erde am Grund etwa Spatentief (ca. 40 cm) auf. Die Pflanztiefe sollte so bemessen werden, dass die Verzweigungsstelle leicht unter die Erde kommt. Dies fördert die Jungtriebbildung. Den Wurzelballen lockern Sie etwas auf, geben noch eine handvoll Hornspäne ins Pflanzloch, die Pflanze reinstellen und wieder mit der Aushuberde (allenfalls etwas gemischt mit frischem Humus, da ja der gängige Gartenboden meist mehr Steine als Erde aufweist) auffüllen. Die Erde drücken Sie nun gut an, dabei erstellen Sie gleich eine kleine Giessmulde und wässern die Pflanze reichlich. Halten Sie zwischen den Pflanzen einen Abstand von ca. 150 cm ein und bei mehreren Reihen ist ein Abstand von ca. 2 Metern nötig. Nach dem ersten Jahr decken Sie die Erde jeweils mit Mist oder Kompost ab im Herbst. Im März düngen Sie mit Beeren- und Obstdünger. Hacken Sie den oberflächlich in die Erde ein. Im Ersten Jahr kürzen Sie alle Triebe um einen Drittel ein, dies geschieht gleich nach der Pflanzung. Ab dem dritten Standjahr kappen sie 1 bis 2 alte Leittriebe möglichst nahe am Boden. Bei den Stachelbeeren entfernen Sie die Seitentriebe, welche in das Innere des Strauches wachsen. Mit der konsequenten Erneuerung der Leittriebe, ist Ihnen eine konsistente reiche Beerenernte gesichert. Falls Sie schwarze Johannisbeeren (z.B. Ben Lomond oder Cassia) möchten, nehmen Sie zwei verschiedene Sorten. Durch die Kreuzbesteubung wird eine bessere Ernte erziehlt. Ansonsten gibt es die knallroten Klassiker wie die Rolan oder Rovada. Etwas neuer sind die rosaroten Rosalina oder wers auch gelblichweiss mag wählt die Zitavia. Geerntet werden die Johannisbeeren je nach Sorte zwischen Anfangs Juli bis Anfangs August. Bei den Stachelbeeren ist sicherlich eine mehltaufeste Sorte wie die Hinnonmäki rot empfehlenswert. Die restlichen sind Mehltautolerant. Dazu gehören die Hinnonmäki gelb, Invicta und Tixia. Falls Sie die Beeren für den Nachwuchs wollen, sind wohl rote Beeren empfehlenswert. Erfahrungsgemäss ist ja alles was grün ist eher suspekt. Die Stachelbeeren reifen zwischen Ende Juni und Anfangs August. Jostabeeren sind eine Kreuzung zwischen schwarzen Johannis- und Stachelbeeren. Die Früchte hängen an Trauben von 3 bis 5 Beeren und haben die Grösse von einer kleinen Stachelbeere bei der Ernte. Die Farbe ist tiefschwarz, der Geschmack süss. Rein optisch sind die Beeren allerdings nicht gerade ansprechend. Stimmen Sie die Sorten gut ab, damit es über ein paar Wochen frisches vom Strauch gibt. Besuchen Sie den Gartenshop von thegardener.ch:
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Falls Sie schwarze Johannisbeeren (z.B. Ben Lomond oder Cassia) möchten, nehmen Sie zwei verschiedene Sorten. Durch die Kreuzbesteubung wird eine bessere Ernte erziehlt. Ansonsten gibt es die knallroten Klassiker wie die Rolan oder Rovada. Etwas neuer sind die rosaroten Rosalina oder wers auch gelblichweiss mag wählt die Zitavia. Geerntet werden die Johannisbeeren je nach Sorte zwischen Anfangs Juli bis Anfangs August. 


