| Natur im Garten: Der igelfreundliche Garten |
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| Praktisches - alles Andere | ||
| Geschrieben von: Daniel Zamatorcan | ||
| Donnerstag, den 08. April 2010 um 10:00 Uhr | ||
Igel zeigen einen naturnahen und vielfältigen Garten an. Mit kleinen gestalterischen Elementen kann auf einfache Art und Weise der eigene Garten igelfreundlich gestaltet werden. Nur schon ein Laubhaufen kann ein willkommener Rückzugsort für einen Igel sein. Finden sie hier fünf Tipps für "Igelbauten" im Garten. 1. Der AsthaufenEin Asthaufen ist nicht nur als Unterschlupfplatz für Igel geeignet sondern auch für Spitzmäuse, Kröten, Blindschleichen, Eidechsen und Insekten. Letztere wiederum werden gerne vom Igel gefressen. Schichten sie den Asthaufen an einem schattigen, möglichst ungestörten und windgeschützten Ort im Garten auf. Wichtig ist, dass sich kein Wasser ansammelt – ideal ist also eine ebene Fläche. Verwenden sie zum "Bau" abwechselnd feine und dicke Äste damit kleinere und grössere Zwischenräume entstehen. Für Igel sollte der Asthaufen mindestens 0.5m hoch sein und einen Durchmesser von etwa 1.5m haben. 2. Der LaubhaufenIn einem Laubhaufen finden sich mit der Zeit viele Insekten und Würmer welche dem Igel als Nahrung dienen. Auch ein Laubhaufen sollte an einem schattigen, möglichst ungestörten und windgeschützten Ort im Garten platziert werden. Einfach Laub zu einem Haufen von mindestens 0.5m Höhe aufschichten. Der Durchmesser des Haufens sollte wie beim Asthaufen mindestens 1.5m betragen. 3. Die HeckeHeimische Büsche und Hecken ziehen viele Insekten an und im Schatten der Pflanzen fühlen sich auch Bodenbewohner wohl. Wo sie die Pflanzen platzieren hängt von der gewünschten Funktion ab (Schattenspender, Sichtschutz usw.). Speziell geeignet für einen igelfreundlichen Garten sind Holunder, Liguster oder wolliger und gemeiner Schneeball. 4. Der SteinhaufenIn einem Steinhaufen suchen Spitzmäuse, Kröten, Blindschleichen und verschiedene Insekten Unterschlupf. Beim Steinhaufen gilt das Gleiche wie beim Ast- und Laubhaufen: der Standort sollte schattig und störungsarm sein. Auch hier ist es wichtig, dass sich kein Wasser sammeln kann. Schichten sie zuerst grosse Steine locker auf, so dass ein Igel gut darin Platz findet. Darüber legen sie dann kleinere Steine welche gleichzeitig als Regendach dienen. Wichtig ist, dass die grösseren Hohlräume im Bereich der grösseren Steine für Igel passierbar sind. 5. Der HolzstapelHolzstapel bieten viele Hohlräume in denen sich zum Beispiel Eidechsen gut verstecken können. Wenn einige Hölzer zusätzlich mit Löchern angebohrt werden schaffen sie kleine Nisthilfen für Wildbienen. Der Holzstapel sollte auf der Regenschattenseite des Hauses stehen damit das Holz nicht nass wird. Legen sie auf dem Boden zwei etwa 15cm dicke Stangen parallel hin und stapeln sie darüber die Hölzer. Der Abstand zwischen den Stangen sollte 0.5m betragen.
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1. Der Asthaufen
2. Der Laubhaufen
3. Die Hecke
4. Der Steinhaufen
5. Der Holzstapel
