Trittplatten im Rasen – so wird’s gemacht Drucken E-Mail
Praktisches - alles Andere
Geschrieben von: Simone Caneppele   
Mittwoch, den 01. Juli 2009 um 18:26 Uhr

Trittplatte Skizze / (c) thegardener.chZeit die Brombeeren abzulesen am anderen Ende des Garten und ausserdem möchte man auch gleich noch die Rosen auf Schädlinge inspizieren. Aber prompt hat es diese Nacht geregnet und leicht enerviert denkt man ans bevorstehende Schuhe putzen. Ab und zu ist es doch ganz praktisch, trockenen Fusses durch den Rasen zu kommen. Wollen Sie nicht gleich eine Weg verlegen, sind Trittplatten die ideale Lösung. Erfreulicherweise sind diese auch einfach zu verlegen, sogar für den ungeübten Hobbyhandwerker.

 

Suchen Sie sich zuerst mal hübsche Trittsteine aus. Denken Sie daran, die Farbe passt zum Haus und den bereits verlegten Unterlagen im Garten und natürlich dem Steingarten. Also keinen Stilbruch! Falls sowieso alles nicht zusammen passt, nehmen Sie halt die, die Ihnen gefallen. Chaos kann ja auch ganz charmant sein. Wichtig ist, dass die Trittsteine rutschfest sind. Raue Oberflächen sind besser als Glatte.

 

Wenn Sie sowieso schon im Gartencenter sind, nehmen Sie auch gleich noch genügend Kies (Körnung 5 bis 8 mm) und Splitt (Körnung 3 mm) mit. Billiger wird es zwar im nahegelegenen Kieswerk. Den brauchen Sie für die Anlage des Weges. Falls Sie keinen Gummihammer haben, schaffen Sie sich den auch noch gleich an. Den können Sie sowieso immer wieder gebrauchen.

 

Skizze Trittplatte / (c) thegardener.chPlatzieren Sie zuerst mal die Steine auf dem Rasen. Einerseits um den Weg festlegen zu können und andererseits um ein angenehmes Schrittmass zu erzielen. Falls es in Ihrem Haushalt Personen mit etwas kürzeren Beinen hat, suchen Sie eine guten Kompromiss für alle. Heben Sie nun ein Loch von ca. 20 cm tiefe plus der Höhe der Platte aus. Ist die Platte 3 cm hoch, wird Ihr Loch 23 cm tief. Nun füllen Sie eine ungefähr 15 cm Hohe Schicht Kies ein. Verteilen Sie eine ungefähr 3 cm hohe Splitt Schicht darauf. Diese sorgt für einen stabilen Auftritt. Das ganze wird nun schön flach gestrichen, allenfalls noch mit der Wasserwaage schon mal ausgerichtet. Nun kommt die Trittplatte oben drauf und wird mit dem Gummihammer vorsichtig fest geklopft. Auch hier hilft Ihnen die Wasserwaage. Sollte die Trittplatte leicht höher sein als das Erdniveau, ist dies nicht besonders schlimm. Im Gegenteil, mit der Zeit wird der Untergrund eh noch leicht absinken.

 

Statt Splitt können Sie auch Sand nehmen. Bei Regen wird der Sand aber leider ausgewaschen. Wenn Sie nicht jedes Jahr an Ihren Trittplatten herumhantieren möchten, nehmen Sie also Splitt.