| Hochbeet - bequem Gärtnern |
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| Praktisches - alles Andere | |||
| Geschrieben von: Simone Caneppele | |||
| Samstag, den 20. Juni 2009 um 11:27 Uhr | |||
Die Vorteile eines Hochbeet liegen ganz klar auf der Hand: kein mühsames Bücken und dank des eingefüllten Gemischs aus Pflanzenresten, Mist und Kompost setzen sich optimale Nährstoffe frei, welche das Wachstum der Pflanzen begünstigen. Sie können das Gemüse in einem Hochbeet gut zwei Wochen früher ernten. Ihre Gartenabfälle (Laub, Holzhäcksel, Pflanzenreste) können Sie auch gleich verwerten.
Wenden wir uns nun der Erstellung eines Hochbeetes zu. Der Hobbyhandwerker wird es sich nicht nehmen lassen, das Hochbeet selber zu bauen. Für die Umrandung wählen Sie zwischen Holz (am Besten Lärche, da diese lange Haltbar ist), Betonplatten oder Blechplatten. Denken Sie daran, dass naturbelassenes Holz beschränkt haltbar ist. Bei druckimprägnierten Holz müssen Sie damit rechnen, dass die Chemikalien auslaugen und in den Boden übergehen. Wenn Sie sich für Holz entscheiden, sollten Sie sich auch überlegen, ob Sie Rundhölzer, Kantholz oder Bretter nehmen. ![]() Bei allen Varianten benötigen Sie stabile Eckwinkel, welche Sie in den Boden schlagen oder allenfalls sogar leicht einbetonieren. Haben Sie sich für Holzbretter oder Rundhölzer entschieden, sollten Sie je nach länge des Beetes, Stützen anbringen, um ein Ausbauchen zu verhindern. Längerfristig gesehen, sind Blech- oder Betonplatten sicher eine bessere Lösung. Das Hochbeet wird an sonniger Lage in der Nord-/Südausrichtung erstellt. Die Breitseite sollte max. 120 cm lang sein, ausser Sie sind mit extrem langen Armen gesegnet. Die Höhe variert zwischen 70 und 90 cm, je nach Ihrer Körpergrösse. Die Länge ist eigentlich Ihnen überlassen. Bedenken Sie einfach, dass Sie rundherum laufen müssen und die Stabilität sollte auch gewährleistet sein. Also wählen Sie es nicht zu lange. Es gibt übrigens auch ganz praktische Hochbeete im Bausatz für den weniger begnadeten Handwerker. Bestechend sind zum Beispiel Bausätze, welche bereit einen integrieten Schneckenschutz haben und sich auch noch mit einer Fensterkuppel versehen lassen (wie z.B. von diesem Anbieter http://www.schneckenzaun.ch/). Etwas besonderes ist ein Hochbeet erstellt aus Gambionen (Drahtgitter gefüllt mit Steinen). Für das selbergebaute Hochbeet heben Sie eine Grube, nach den gewünschten Hochbeetmassen, zwischen 20 bis 40 cm aus. Legen Sie nun am Boden Maschendraht bzw. Kaninchengitter (max 13 mm) aus. Der Draht sollte so gross sein, dass er auf allen Seiten noch ein Stück die Wände hinaugezogen werden kann. Danach stellen Sie die Eckwinkel auf und bringen Sie Seitenteile an. Innen an den Wänden befestigen Sie eine Teichfolie rund um das Beet, dies verhindert den Wasserabfluss. Nun wird auch der Kaninchendraht an den Seitenwänden befestigt. Die Fertigbausätze können Sie entweder direkt auf die Erde stellen oder noch besser auf Plattenboden. Das Wasser muss allerdings am Untergrund absickern können. Auch hier legen Sie einen Kaninchendraht aus. Die unterste Schicht des Hochbeetes wird mit Ästen, Reisig und/oder Holzhäcksel gefüllt. Darauf kommt nun ein schönes hohes Gemisch aus Pferdemist, Erde, Laub und Planzenresten. Weitere ungefähr 10 bis 20 cm werden mit Grobkompost aufgefüllt und am Schluss bringen Sie eine 40 cm hohe Schicht aus Garten- und Komposterde aus. Somit ist Ihr tolles Hochbeet nun auch fertig zum bepflanzen. Denken Sie daran, die hohen Pflanzen kommen in die Mitte und die Tieferen an den Rand. Am Besten bauen Sie Ihr Hochbeet übrigens im Herbst, dann haben Sie bestimmt genügend Garten-"Abfälle" wie Laub und Holz. Bild: B. Blechmann, wikipedia.de Skizze: thegardener.ch Besuchen Sie den Gartenshop von thegardener.ch:
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