| Aus dem Topf raus gewachsen |
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| Praktisches - alles Andere | |||
| Geschrieben von: Simone Caneppele | |||
| Montag, den 11. Mai 2009 um 12:48 Uhr | |||
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Der neue Topf darf nicht übertrieben viel grösser sein als der Alte. Der Rand, um die neue Erde einzufüllen, sollte zwischen 2 und 5 cm breiter sein als der vom alten Exemplar. Bei erheblich grösseren Kübeln steigt die Gefahr von Staunässe und Wurzelfäulniss. Verwenden Sie einen bereits benutzten Topf, denken Sie daran, diesen vorgängig mit einem weichen Spühlmittel und der Bürste gut zu reinigen und vor allem gut auszuspühlen. Ansonsten kann es geschehen, dass Krankheiten vom Vorgänger übertragen werden. Zuerst füllen Sie eine ca. 10 cm hohe Schicht mit Blähton in den Topf und decken diesen mit einem Vliess ab (Drainage-Schicht). Nun geben Sie eine schöne Schicht frische Pflanzenerde dazu, stellen die Pflanze in den neuen Topf und füllen den Rand auf. Achten Sie darauf, dass keine Hohlräume entstehen am Rand durch verkeilte Steinchen. Deshalb die Erde immer gut andrücken. Füllen Sie die Erde bis etwas 5 cm unter den Rand auf, so haben Sie einen praktischen Giessrand. Falls Sie die Pflanze nicht umtopfen wollen, sollten Sie wenigstens alle zwei Jahre die Wurzelkeilmethode anwenden. Dafür heben Sie die ganze Pflanze aus dem Topf und schneiden aus dem Wurzelballen zwei bis drei Keile raus. Der Schnitt wird senkrecht angesetzt in einem Winkel von ungefähr 30 Grad. Der Schnitt endet etwa 3 cm vor dem Stamm. Ist dies geschehen, setzten Sie die Pflanze wieder zurück in den Topf und füllen die Lücken mit frischer hochwertiger Pflanzenerde. Im Idealfall geben Sie noch eine Handvoll Horspäne bei. Verkleinern Sie die Wurzeln nie rundherum, ansonsten gehen zuviele wichtige Feinwurzeln verloren. Besuchen Sie den Gartenshop von thegardener.ch:
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