| Kartoffeln vorkeimen |
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| Praktisches - Nutzgarten |
| Geschrieben von: Simone Caneppele |
| Samstag, den 28. Februar 2009 um 12:49 Uhr |
Eigene Kartoffeln sind unschlagbar. Das Aroma der selbergezogenen Kartoffeln ist oft um einiges besser als das der Handelsware. Zudem haben Sie die Wahl diverser Sorten, welche in Läden nur schwer erhältlich sind. Zum Beispiel die Blaue St. Galler Saatkartoffel bringt Farbe auf den Teller. Oder die rote Saatkartoffel Désirée ist besonders resistent gegen Krautfäule und erleichtert somit den biologischen Anbau. Aber natürlich können Sie auch die Klassiker wie Nicola oder Charlotte selber anbauen. Lassen Sie die Kartoffeln am besten schon im März vorkeimen (jetzt geht das aber auch noch). Die Knollen werden in eine flache Kiste gelegt, welche an einem hellen und warmen Ort (12 bis 15 Grad) gelagert wird. Schnell bilden sich violette 2 bis 3 cm lange Lichtkeime. Ab Ende April können Sie die Kartoffeln entweder ins Frühbeet setzen oder unter Vlies auch direkt ins Freiland auspflanzen. Der Reihenabstand sollte etwa einen halben Meter betragen und innerhalb der Reihen halten Sie eine Pflanzabstand von 30 bis 40 cm ein. Nach ungefähr zwei Wochen häufeln Sie die Erde zu einem Damm an über den Pflanzen. Übrigens, Sie können Kartoffeln auch auf Ihrem Terrassengarten in Töpfen ziehen. Bei einem Topf mit dem Durchmesser von 45 cm können maximal 3 bis 4 Knollen gepflanzt werden. Zu Beginn geben Sie bis zur Hälfte Erde in den Topf und später können Sie ihn bis an den Rand auffüllen. Beachten Sie unbedingt, dass die Kartoffelpflanze zu den Nachschattengewächsen gehört und giftig ist! Mehr dazu finden Sie auch im The Gardener Giftpflanzenindex. |





