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Wundern Sie sich, weshalb Ihr Stauden- und Blumenbeet chaotisch daher kommt und die Farbkombination auch nicht wirklich das Wahre ist? In vielen Gärten sehen die Staudenbeete meist recht zusammengewürfelt aus. Entweder hat es zu wenig oder zu viel Pflanzen. Die Farbkombinationen sind recht abenteuerlich und es stimmt irgendwie einfach nicht so wirklich. Mit guter Planung kann man solchen Fehlgriffen Abhilfe leisten!
Zuerst bestimmen Sie den Standort und die geplante Grösse des Staudenbeets. Achten Sie auch gut darauf wie die Lichtverhältnisse (Sonne/Schatten) sind, damit Sie auch die richtigen Pflanzen wählen. Nun überlegen Sie sich, welche Farbe oder welche Farbkombination die Blumen im Beet haben sollen. Denken Sie auch daran, je nach Beetgrösse die eine oder andere immergrüne Pflanze einzuplanen. Ansonsten kommt das Beet im Winter sehr kahl daher.
Haben Sie ein Pflanzenverzeichnis mit Fotos und allen nötigen Angaben zu der Pflanze (z.B. Hauensteins Pflanzenbuch)? Wenn nicht, ist es höchste Zeit, sich eines anzuschaffen! Natürlich können Sie auch im Internet die Planzen zusammensuchen. Gehen Sie bitte nicht einfach ins Gartencenter und kaufen Pflanzen, sondern überlegen Sie sich zuerst gut, was Sie denn gerne hätten. Zeichnen Sie doch einen kleinen Plan. Der hilft Ihnen auch gleich beim Pflanzen.
Zuerst suchen Sie sich die sogenannten Leitpflanzen aus. Die Leitpflanzen zeichnen sich durch einen hohen und markanten Wuchs aus. Hierzu kommen zum Beispiel Staudenrosen, Buchsbäume (bitte genügend gross und nicht die 20 cm Aktion beim Gartendiscounter), Rittersporn, Eisenhut oder auch Ziergräser in Frage. Die Leitstauden werden einzeln mehr oder weniger im Hindergrund gepflanzt. Nun bestimmen sie die Begleitstauden. Die Begleitstauden varieren in der Höhe zwischen 40 cm und maximal 1 m. Die Auswahl ist hier sehr gross. Aparte Möglichkeiten ergeben sich mit Wolfsmilch, Astern, Glockenblumen, Lavendel oder auch besonders hübsch die Fetthenne (Sedum) spectabile "Brillant". Bei dieser lassen Sie die Blütenstände über den Winter stehen. Dies ergibt mit Schnee überzogen ein schönes Bild. Die Begleitstauden setzen Sie in kleinen Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen. Die Lücken füllen Sie nun auf mit niederen Bodendeckern wie Phlox, Storchenschnabel oder Blaukissen.
Füllen Sie die Lücken übrigens nicht allzu gut, es wird Ihnen Freude machen, diese mit Tulpen, Schneeglöckchen, Lilien und besonders schönem Zierlauch zu ergänzen.
Zu guter letzt, stimmen Sie unbedingt die Blühzeiten der Pflanzen ab. Wenns gut gelingt, wird vom Februar mit mindestens Mitte Oktober immer etwas blühen in Ihrem Staudenbeet und seien Sie im ersten Jahr vorsichtig beim Jäten, ausser Sie wollen eine Pflanze sowieso ersetzen.
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